Der Schwan ist ein Symbol für Anmut und Schönheit. Die schönen Vögel gehören zur Ordnung der Gänsevögel und sind somit die größten Vertreter der Gattung Ganz. In groß angelegten Parks sind die großen weißen Vögel heute noch häufig zu sehen und werden immer wieder gern von den Besuchern gefüttert. Der Schwan wird oft als ein Symbol der Liebe gesehen. Das liegt wahrscheinlich an der Tatsache dass die großen Vögel ein ganzes Leben lang mit ihrem Partner zusammen bleiben. Einige Tiere trauern sichtlich um den Verlust ihres Partners. Die Schönheit dieser Tiere hat die Menschen zu zahlreichen Mythen und Legenden rund um den Schwan angeregt. Dass der Schwan zahlreiche Vertreter seiner Art hat, wissen die wenigsten. Ein Besuch im Zoo oder Tierpark zeigt erst die Artenvielfalt dieser Vögel.
Neben dem Trauerschwan und den Trompetenschwan, gibt es auch noch den seltenen Schwarzhalsschwan. Der auffallend gezeichnete Vogel ist hierzulande leider nur in Gefangenschaft zu bewundern. Die Heimat der Schwarzhalsschwäne liegt in Südamerika. Seine bevorzugten Gebiete sind Chile, der Süden Brasiliens und Argentinien. Die Schwarzhalsschwäne zeichnen sich durch ihr schwarzgefärbtes Gefieder am Kopf und Halsbereich aus. Dieser sehr große Vogel hat als einigster seiner Art einen roten fleischigen Höcker oberhalb des Schnabels. Während der Brutzeit wirkt der Höcker bei den Männchen fast schon dunkelblau. Auffallend auf dem durchgehend schwarzen Kopf ist die weiße Zeichnung am Auge.
Die Schwarzhalsschwäne haben sich hervorragend an ihre Umgebung angepasst und sind nicht vom Aussterben bedroht. Sein natürlicher Lebensraum ist eher das seichte Wasser oder die vielen Süßwassersümpfe Südamerikas. Die bevorzugten Brutgebiete dieser Tiere liegen am Fuße der Anden. Diese regenarme Region scheint ideal für die Schwarzhalsschwäne zu sein. Seine Lieblingsnahrung besteht aus Algen oder Wasserpflanzen. Die Brutzeit dieser großen Gänsegattung beginnt im Juli und zieht sich bis in den November hin.
Um ihre Eier vor Räubern zu schützen, bauen die Schwarzhalsschwäne ihr Nest auf kleinen schwimmenden Inseln. Das Weibchen legt zwischen drei und acht Eier, die sorgsam von den Eltern bewacht werden. Die kleinen Küken schlüpfen nach ca. fünf Wochen. Die Küken sind genau wie unsere heimischen Schwäne grau gefiedert. Die kleinen Nestflüchter sind nach drei Monaten flügge und verlassen ihr Nest. Hierzulande sind diese interessanten Tiere nur in Zoos oder Tierparks zu sehen. Einige Tiere werden von Liebhabern der Gattung auch privat gehalten. Die But und Aufzucht ist in unseren Regionen sehr aufwendig da denn Tieren ihre typische südamerikanische Fauna fehlt.