Die Schlacht einer Gans zu besonderen Anlässen

Eine Weihnachtsgans ist immer sehr beliebt, doch schlachten führen nur wenige selber durch. Dabei sollte man sich auch mit diesem Thema einmal näher auseinandersetzen, um eventuell auch selbst mal seinen Weihnachtsbraten selbst aufbereiten zu können.


Um Gänse schlachten zu können, ist viel Erfahrung nötig

Vor dem Schlachten einer Gans muss sie zunächst einmal gefangen werden. Wenn dies nicht gründlich vorbereitet wird, kann es passieren, dass man länger ihr hinterherläuft, als sie zu essen. Hat man eine Gans in einer Herde, sollten die Tiere zur Schlachtung in passende Gatter getrieben werden, um sie schnell greifen zu können. Dabei sollte auch darauf Rücksicht genommen werden, dass nicht nur der Mensch an diesem Tage Stress hat, sondern die einzelnen Tiere auch. Tierschutz trotz Schlachtung sollte da eine bestimmte Priorität haben. Möchte man mehrere Tiere schlachten, sind auch alle Tiere schnell aus dem Gatter zu holen, sonst fangen die verbleibenden Tiere an, regelrecht zu jammern. Wer es sportlich, oder auch als Zuchtliebhaber betreibt, sollte seinen Erfolg der Aufzucht mit dem Gewicht messen. Dazu wird jede Gans sowohl lebend und dann später ausgeschlachtet gewogen. Welche Methode man dafür wählt, ist jedem Selbst überlassen, wobei die einfachste wohl ist, zunächst sich selbst zu wiegen, und dann das Tier mit auf die Waage nehmen.

Gänseschlachtung ist keine Anfängeraufgabe

Wer sich mit der Schlachtung noch nicht intensiv auskennt, sollte sich zunächst Gedanken darüber machen, das Tier fest in seinen Griff zu bekommen. Beine und Flügel müssen festgehalten werden, denn die Gans wird sich nicht alles gefallen lassen wollen.


Am besten ist die Stellung, dass der Kopf der Gans unter dem Arm liegt. Dann kann die Gans mit einem Schlag auf den Kopf betäubt werden. Die Betäubung ist für die Gans wichtig, denn dann bekommt sie von allem nichts mehr mit. Danach wird der Gans an der Schädeldecke am Hinterkopf der Hals eingeschnitten. Dazu sollte man darauf vorbereitet sein, dass in etwa 2 bis 3 Minuten das Blut ausläuft. Auch dabei ist die Gans noch festzuhalten, da sie sich immer noch bewegen wird. In einem professionellen Schlachthof erfolgt dies natürlich nach etwas anderen Maßstäben. Nun kann man sich der mühevollen Arbeit des Federn rupfen widmen. Man sollte zur Erleichterung der Arbeit die Gans mit heißem Dampf besprühen. Es ist darauf zu achten, dass bei diesem Vorgang die Haut nicht verbrüht wird. Ist diese Aufgabe erledigt, kommt nun das Abflammen der Gans. Dies erfolgt, um auch die kleinen Kiele zu entfernen, die bei einem Braten nur störend wären. Die einfachst Art ist einen Gasbrenner zu benutzen. Mit leichten schwingenden Bewegungen werden so auch die kleinsten Rest an Federn vorsichtig entfernt. Dann kann der Braten für alle Beteiligten ein reiner Genuss werden.

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